Masken schützen!

"Die Maske führt dazu, dass ich weniger Leute anstecke. Aber sie senkt auch das Risiko, dass ich mich selbst anstecke. Klar darf man nicht die Illusion haben, eine OP-Maske biete den perfekten Schutz. Aber allein die Tatsache, dass ich mir weniger an Mund und Nase fasse, wenn ich eine Maske trage, verringert das Ansteckungsrisiko."

Marcel Salathé, Epidemiloge ETH Lausanne, Quelle

In aller Kürze

Mit Community-Masken, auch Hygiene-Masken genannt, können wir andere schützen und gefährden den medizinal Bedarf nicht. Denn ihr Design und Anwendung sind gleich wie bei der bekannten hellblauen Hygienemaske, jedoch ist sie aus Material, das auf dem Markt verfügbar ist und die medizinische Anwendung nicht konkurrenziert. Für die Materialwahl werden laufend die aktuellsten Studien berücksichtigt.

#meinemaske hat vorsorglich eine Einschubtasche. Sobald ausreichend Meltblown-Stoff oder anderes geprüftes Filtermaterial vorhanden ist, kann eine zusätzliche Schutzschicht hinzugefügt werden.

  • 1 Das neue Coronavirus wird von Mensch zu Mensch bei engem und längerem Kontakt übertragen. Quelle
  • 2 Der Hauptübertragungsweg erfolgt durch Tröpfchen oder über die Hände, wenn also eine infizierte Person niest oder hustet und die ansteckenden Tröpfchen auf die Hände gelangen. Dazu muss man keinerlei Symptome haben. Quelle
  • 3 Obwohl du keine Symptome hast, kannst du den Virus haben und andere Menschen anstecken. Eine Maske schützt also die anderen vor dir. Quelle
  • 4 Wenn die Massnahmen gelockert werden, sind wir vermehrt in der Öffentlichkeit. Und genau dann können wir Menschen infizieren. Die kann man mit einer Maske vor einer Ansteckung schützen. Und du selbst fasst dir weniger an Mund und Nase, was das Risiko einer Schmierinfektion verhindert. Dieses Risiko können wir erheblich verringern, indem wir Abstand halten, die Hände waschen und zusätzlich eine Maske tragen. Quelle
  • 5 Hongkong hat das Virus bereits erfolgreich eingedämmt. Eine aktuelle Studie sieht das kollektive Tragen von Masken als einen wichtigen Faktor. In vielen anderen asiatischen Ländern gibt es ähnliche Ansichten. Dort wundert man sich über uns, dass wir dieses einfache Mittel noch nicht nutzen. Quelle

Masken tragen – aber richtig!

  • 1 Diese Verhaltens- und Hygieneregeln des Bundes beachten: mind. 1,5 Meter Abstand halten, gründlich Hände waschen, Händeschütteln vermeiden, in ein Taschentuch oder in die Armbeuge husten und niesen. Das Virus kommt mitunter trotzdem durch die Maske und kann meterweit infizieren. Bleib bitte vorsichtig! Quelle
  • 2 Wir schützen uns mit Maske: Wenn du rausgehst, darfst du natürlich nicht vergessen, dir vorher und nachher immer die Hände richtig zu waschen und die Maske nicht zu berühren. Sonst erhöhst du die Gefahr, dass du dich oder sich jemand bei dir anstecken könnte. Wenn du die Maske doch berührst, bitte schnell Hände gründlich waschen. An der frischen Luft, besonders wenn es kalt ist, setz die Maske lieber ab, bevor sie durchfeuchtet. Drinnen in Geschäften oder wenn du Leuten zu nahe kommen musst, bitte immer aufsetzen.
  • 3 Trage die Maske nicht länger als 3 Stunden und wechsle sie spätestens, wenn sie feucht wird. Sie muss nach jedem Tragen bei mindestens 60 Grad gewaschen oder 5 Minuten ausgekocht werden. Bevor du sie wieder benutzt, muss sie vollständig getrocknet sein.

Drei Typen von Schutzmasken

Hier erfährst du, welche Typen von Schutzmasken es gibt und wie sich die einfache Stoffmaske von Hygiene- und Atemschutzmasken unterscheidet.

welche_schutzmaske_sinnvoll
  • #meinemaske – die Community-Masken: Community-Masken sind dafür gedacht, von der breiten Bevölkerung getragen zu werden. Unsere Stoffmasken sind mehrlagig und aus 100%-Baumwollstoffen hergestellt. Nach Gebrauch lassen sie sich bei >60 Grad waschen, woraufhin sie erneut getragen werden können. Sie schützen den Träger selbst nicht von einer Ansteckung. Jedoch schützen sie Personen im Umfeld des Trägers bis zu einem gewissen Grad.
  • Hygienemasken: Chirurgische Masken sind für Personen mit Krankheitssymptomen zum einmaligen Tragen vorgesehen. Sie schützen Personen im Umfeld des Trägers davor, in Kontakt mit virushaltigen Tröpfchen zu gelangen. Den Träger schützen sie jedoch weniger, weil kleine Partikel von aussen nach innen gelangen können. Dies, weil die Maske unter anderem nicht dicht am Gesicht anliegt.
  • Atemschutzmasken: Atemschutzmasken vom Typ FFP-2 schützen den Träger vor Schadstoffen und Krankheitserregern in der Luft. Sie filtern selbst kleinste Partikel und sorgen dafür, dass diese nicht ins Maskeninnere gelangen. Die Atemschutzmasken schützen deshalb sowohl Träger als auch andere Personen vor einer Ansteckung und sind ausschliesslich zum einmaligen Tragen und für medizinisches Personal vorgesehen.